conventic erhält Förderung für Smart Energy-Projekt

Zusammen mit dem Konsortial-Partner OLI Systems GmbH (http://www.my-oli.com/) aus Stuttgart hat conventic im Rahmen der Förderung von Demonstrationsprojekten „Smart Grids und Speicher Baden-Württemberg“ für den Zeitraum von März 2017 bis Ende 2019 einen positiven Förderantrag für das Smart Energy Projejt DOSE (Dezentrales Open Source Energiemanagementsystem) erhalten. Am 6.4. fand in im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Stuttgart die Übergabe der Förderbscheide statt. (Bilder gibt es hier https://www.facebook.com/conventic/)

Ziel des Projekts ist es, ein cloudbasiertes, dezentrales Open Source-Energiemanagementsystem zu entwickeln und in einem Musterquartier zu testen. Der Ansatz unterscheidet sich in mehrfacher Hinsicht von bisher im Markt aktiven Systemen:

Durch die Auslagerung einer Vielzahl von Aufgaben (Datenbereitstellung, Speicherung, Optimierung) in cloudbasierte Open Source-Dienste und Plattformen entsteht ein System, das sowohl bezüglich Leistungsfähigkeit wie auch Verbreitung leicht skalierbar und für breite Bevölkerungsschichten zugänglich ist.
Die Vernetzung von Steuerboxen erlaubt eine über die einzelne Liegenschaft hinausgehende Optimierung wie z.B. der netzdienliche Betrieb der Liegenschaften und von Energiespeichern.
Über Big-Data-Mechanismen können Algorithmen und somit optimierende Funktionen fortlaufend optimiert werden.
Das darauf abgestimmte Geschäftsmodell orientiert sich nicht am Verkauf und Betrieb von Hard- und Software, sondern an der Bereitstellung von Energiedienstleistungen mit Mehrwert für den Kunden/Prosumenten.
In „DOSE“ soll der Ansatz zur Marktreife entwickelt und die Funktionalität des Ansatzes in einem Musterquartier demonstriert werden.
Das Open Source-Konzept ermöglicht eine größt mögliche Interoperabilität mit hoher Verbreitung des Systems und entsprechendem großen volkswirtschaftlichen Nutzen.
Mit Apps und dem entsprechenden Angebot an Schnittstellen lassen sich zusätzliche Funktionalitäten auch durch Dritte einfach und rasch integrieren.
Die Energiewelt von morgen wird dezentraler
„Die Energiewelt von morgen wird grüner, dezentraler und innovativer als heute sein“ (aus Handelsblatt 11. Oktober 2016).
Aufgrund dessen braucht diese neue Energiewelt eine ganz neue Form der Organisation, nämlich weg von wenigen, zentral organisierten Kraftwerken hin zu einer dezentral vernetzten, dynamischen Verbrauchs- und Erzeugungslandschaft. Das Energiemanagementsystem OLI ist der Baustein, der den Peer-to-Peer-Austausch von Energie auf einfache und kostengünstigste Weise ermöglicht und optimiert und ermöglicht den Anwendern (B-C Prosumer/B-B Versorger und sogenannte Quartiere (i.A. größere Liegenschaften, bspw. in öffentlicher Verwaltung), die steigende Zahl von dezentral erzeugter Energie besser zu steuern, nicht mehr von einer Zentrale aus, sondern mit Hilfe der Digitalisierung.

Durch ein breit aufgestelltes Portfolio an Schnittstellen und Treibern sowie einer automatisierten Abrechnung von Energie-Kleinstlieferungen mit Hilfe der Blockchain-Technologie zur Absicherung der Transaktionen stellt OLI eine einzigartige Kombination zum dezentralen Energiemanagement, welche die Vorteile geschlossener Systeme mit denen Open Source basierter Ansätze verbindet. Damit ist die conventic im Bereich BlockChain schon einen Schritt weiter. „Während andere über mögliche Ansatzpunkte reden, haben wir schon einen echten Anwendungsfall!“, so Bernd Maurer, Geschäftsführer der conventic.

Das Geschäftsmodell basiert auf drei Säulen: Zum einen durch ein Zertifizierungsmodell zur Qualitätssicherung von Apps und ein daraus abgeleitetes Betreibermodell, dann ein Provisionsmodell auf der Basis der SharEnergy getauschten oder gehandelten KIlowattstunden von Peer-to-Peer und im Bereich B-B als Dienstleister für Projektentwickler für das Energiemanagement in Quartieren.

Technologisch fußt OLI auf dem im Grouplink-Umfeld bekannten FIWARE-Ansatz.

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